[:Das Schwarze Auge:] Vom Erwerb einer Statue und dem Besuch der Feenwelt – Teil 1

SteamTinkerers KaDeWa_DSA Spielbericht_01

Wettbieten um die Ucuri-Statue


Hallo zusammen,

am 7. Oktober 2017 war es wieder so weit und wir führten unsere aktuelle Das Schwarze Auge – Kampagne, die den Titel „Steinerne Schwingen“ trägt, fort.

Das letzte Mal ging es kreuz und quer durch Gareth, doch was würde dieses Mal auf die Helden warten? Eine Auktion, so viel stand bereits im Vorwege fest. Aber das konnte doch nicht alles sein, oder?

Anmerkungen zum Spielbericht:

Der hier geschriebene Bericht ist reine Fiktion. Die komplette Handlung ist frei erfunden. Es handelt sich hierbei um einen Spielbericht aus unserer DSA-Spielrunde. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Was genau die Helden in der letzten Spielsitzung erlebt haben, könnt ihr dem folgenden Spielbericht entnehmen. Diesen habe ich der Übersicht halber in mehrere Teile unterteilt.

Achtung! Spoilergefahr!

Der folgende Spielbericht ist aus der Sicht meines Helden, dem Rondrageweihten Adelar vom Tannenhain, geschrieben. Deshalb kann es gut sein, dass der Spielbericht nicht alle Ereignisse widerspiegelt. Das ist aber durchaus so gewollt! Schließlich kann mein Held nur über die Ereignisse berichten, die er entweder selbst erlebt hat oder die ihm von anderen Personen zugetragen worden sind. Dennoch besteht beim Lesen des Spielberichts akute Spoilergefahr.

Wenn ihr Fragen habt, dann immer her damit. Am besten schreibt ihr hierzu einen Kommentar. Selbstverständlich versuche ich stets, zeitnah zu antworten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Euer SteamTinkerer

03.09.2017_DSA-Spielsitzung_05

Die Auktion steht bevor

Am nächsten Morgen fanden wir uns alle im Schankraum der Herberge „Schwert & Panzer“ ein. Es war ein schöner Tag und das Frühstück, das uns Dobran Ummingshausen auftischte, war gut. Wie immer. Aber irgendwas war anders? Richtig, alle meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sowie ich, waren in feinen Gewändern gekleidet. Denn heute stand die Auktion bevor.

Nachdem Frühstück machten wir uns auf zum Auktionhaus Aurodar. Pünktlich kamen wir dort an. Vor dem Eingang des Auktionshauses hatte sich mittlerweile eine Menge von Personen, bestehend aus Adeligen, Händlern und anderen wohlhabenden Persönlichkeiten, versammelt. Ich erblickte unter anderem Marishall dal’Patto, dem Besitzer des Theaters Fuchsbau, und Emmeran Stoerrebrandt, dem erfolgreichen Händler und Besitzer des Handelshauses Stoerrebrandt.

Als ich die feine Gesellschaft betrachte, war mir sofort bewusst, dass wir hier auffielen. Trotz unserer feinen Gewänder. Am Eingang des Auktionshauses Aurodar zeigte ich das Schreiben, welches ich von der hohen Lehrmeisterin Chrysallia Stoerrebrandt bekommen hatte, vor. Der Herr am Eingang überreichte mir daraufhin ein Holztäfelchen mit der Nummer 5, dann wurde uns Zutritt zum Auktionshaus gewährt.

07.10.2017_DSA-Spielrunde_01

Im Auktionhaus

Ich betrat dieses umgehend und musste feststellen, dass sich in dessen Inneren noch mehr Gäste befanden. In einem gesonderten Raum waren die ganzen Gegenstände, die heute versteigert werden sollten, ausgestellt. Die Ucuri-Statue, weswegen wir hier waren, stand ebenfalls dort. Vor ihr erblickte ich mehrere Personen, die ebenfalls Interesse an diesem Gegenstand bekundeten.

Nervosität machte sich in mir breit. Noch nie hatte ich in meinem Leben an einer Auktion teilgenommen. Und während ich mich umschaute, mischten sich meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter unter die Gäste. Hagen Alarion Zandor scheute dabei den Kontakt mit den anderen Gästen nicht und führte mit diesen Gesprächen.

Irgendwann sah ich den Magier mit Emmeran Stoerrebrandt sprechen und wie er sich mit diesem ein wenig abseits von den anderen Gästen positionierte. Dabei machte Hagen eine Geste, dass ich mich dem Gespräch anschließen sollte. Was ich auch umgehend tat.

Emmeran Stoerrebrandt war mir auf Anhieb sympathisch und ich erzählte ihm davon, dass ich im Auftrag von Chrysallia Stoerrebrandt, der hohen Lehrmeisterin des Pentagontempels, hier war und von dem Interesse an der Ucuri-Statue. Er hörte mir aufmerksam zu, verzog dabei keine Miene. Somit konnte ich überhaupt nicht einschätzen, woran ich bei ihm war.

Emmeran Stoerrebrandt, Händler:

„Nun gut, wenn das so ist, werde ich mich bei der Statue des Ucuri zurücknehmen. Blut ist schließlich dicker als Wasser. Bestellt meiner Nichte einen lieben Gruß von mir.“

07.10.2017_DSA-Spielrunde_02

Die Auktion beginnt

Dank dem Gespräch hatte ich einen Konkurrenten weniger, der um die Ucuri-Statue mitbieten würde. Doch noch immer gab es viel zu viele andere Personen, die an dem genannten Gegenstand interessiert waren.

Plötzlich ertönte ein Gong und ich vernahm, wie die Gäste in den Auktionsraum gingen. Ich schloss mich der Menge an, dann stand mit einem Mal Jucho neben mir.

Jucho Milieski, Jäger:

„Sei auf der Hut, die Familie Ferrara-Eisenherr ist hier und hat ebenfalls Interesse an der Statue des Ucuri bekundet. Das wird kein leichter Weg.“

Dann ging er gemeinsam mit Akja, Hagen und Olin zu den Zuschauerrängen. Ich suchte mir einen Platz unweit von Emmeran Stoerrebrandt.

Nachdem die Gäste Platz genommen hatten, betrat nur einen Moment später der Auktionator die Bühne und hieß alle Anwesenden herzlich willkommen. Im Anschluss hielt er eine kurze Rede, bei der ich erfuhr, dass die Ucuri-Statue zum Schluss zur Versteigerung gestellt wird. Mit dem Ende der Rede begann die Versteigerung der ersten Gegenstände. Ich lehnte mich zurück und versuchte, mich zu entspannen.

Gebote wurden abgegeben und die Gegenstände wechselten ihren Besitzer. Für mich war es zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, wie hier mit dem Geld förmlich herumgeworfen wurde. Zwischen manchen Anwesenden gab es ein regelrechtes Wettbieten, sodass der Preis mancher Gegenstände in unermessliche Höhen stieg.

17.09.2017_Cthulhu-Spielrunde_02

Um die teilweise erhitzen Gemüter zu besänftigen, wurde die Auktion immer wieder von Pausen unterbrochen. Die Gäste nutzten diese für Gespräche, dem Anschauen der noch zur Versteigerung angebotenen Gegenstände, zur Stärkung des leiblichen Wohls oder einfach, um ihre Notdurft verrichten zu können.

Während der Pausenzeiten erfuhr ich von Jucho, dass Praiosmin Seelander, Leiterin des gleichnamigen Hotels hier in Gareth, ebenfalls Interesse an der Ucuri-Statue zeigte. Zugleich wies Jucho auch auf einen Gegenspieler von ihr hin: Tirion Bugenhog, Besitzer der Kaiserthermen. Und tatsächlich waren es die beiden, die ein Wettbieten auf einige Gegenstände veranstalteten. Also nutzten auch wir die Pausen entsprechend zum Führen von Gesprächen. Denn der Erwerb der Ucuri-Statue hatte für uns alle die höchste Priorität.

Die Auktion ging natürlich munter weiter. Es gab so manchen Aufschrei, als jemand einen Gegenstand nicht ersteigerte. Eine Frau fiel kurzzeitig in Ohnmacht, als der Preis eines Gegenstands eine bestimmte Schwelle erreichte, und andere Gäste kamen umgehend herbei geeilt und halfen ihr wieder auf die Beine.

Endspurt

Irgendwann war es dann endlich so weit und der Auktionator verkündete die letzte Versteigerung: Die Statue des Ucuri. Der Moment für meinen Einsatz war gekommen. Zunächst hielt ich mich mit dem Bieten zurück. Innerhalb kürzester Zeit schwellte der Preis für die Statue in die Höhe und war bei 1.000 Dukaten angekommen. Emmeran Stoerrebrandt stieg irgendwann aus, als ich zu ihm herüberblickte. Er hatte sein Wort gehalten. Doch mit Praiosmin Seelande und Tirion Bugenhog gab es noch zwei andere Konkurrenten.

Die beiden trieben den Preis der Ucuri-Statue immer weiter in die Höhe. Ich bot eifrig mit und irgendwann waren wir bei 2.000 Dukaten angelangt. Das schien Praiosmin Seelander und Tirion Bugenhog nicht zu stören und das Wettbieten ging weiter. Als der Preis bei 2.350 Dukaten lag und Praiosmin Seelander sich ihren Sieg schon sicher schien, erhöhte ich im letzten Moment auf 2.400 Dukaten und ersteigerte damit die Ucuri-Statue.

03.09.2017_DSA-Spielsitzung_07

Nur noch ein paar Formalitäten erledigen

Ein tosender Applaus ging durch den Auktionsraum, nachdem ich den Zuschlag erhalten hatte. Diesen kurzen Augenblick genoss ich in vollen Zügen, dann machte ich mich daran, die entsprechenden Formalitäten zu erledigen. Als ich dem zuständigen Mitarbeiter des Auktionshauses den Kaufpreis überreichte, bekam ich die Besitzurkunde ausgehändigt.

Unbekannter Mitarbeiter des Auktionshauses Aurodar:

„Habt ihr einen bestimmten Wunsch, wohin die Statue des Ucuri geliefert werden soll, euer Gnaden? Andernfalls können wir ihren ersteigerten Gegenstand für ein paar Tage noch hier unterbringen, ohne dass ihnen zusätzliche Kosten entstehen.“

Da ich es nicht besser wusste, veranlasste ich, dass die Ucuri-Statue direkt zum Pentagontempel geliefert werden sollte. Der Transport sollte allerdings erst am Abend erfolgen. Dadurch hatten wir noch Zeit, zum Pentagontempel zu gehen und Chrysallia Stoerrebrandt von unserem Erfolg zu berichten.

Fortsetzung folgt…

Damit endet erste Teil des Spielberichts. In den nächsten Tagen folgt selbstverständlich der zweite Teil, dann geht das Abenteuer der Helden weiter.

Weitere Informationen:

Spielsystem: Das Schwarze Auge (5. Edition), Verlag: Ulisses Spiele, Abenteuer/Kampagne: Steinerne Schwingen


Lust auf „Das Schwarze Auge“ bekommen? Das „Grundregelwerk“bekommt ihr hier und den „Aventurischen Almanach“ gibt es hier. Ihr benötigt noch einen „Spielleiterschirm“? Dann schaut euch diesen einmal an.

Das Schwarze Auge, Aventurien, Dere, Myranor, Riesland, Tharun und Uthuria sind eingetragene Marken der Significant GbR. Alle Rechte von Ulisses Spiele GmbH vorbehalten.

 

 

2 Gedanken zu “[:Das Schwarze Auge:] Vom Erwerb einer Statue und dem Besuch der Feenwelt – Teil 1

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