[:Spielbericht:] Coriolis – Eine Crew, ein verschollener Professor und eine ramponierte Raumstation.

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Dieses Mal zockten wir einen OneShot zu Coriolis.

Hallo zusammen,

wer regelmäßig in diversen Foren und/oder sozialen Medien unterwegs ist, wird vermutlich schon einmal den Namen „Coriolis“ gehört beziehungsweise gelesen haben. Ein Science-Fiction-Rollenspiel, das auf Englisch bei Modiphius erschienen ist.

Am 11.02.2017 haben wir – das sind meine Blogger-KollegInnen von OrkiG, nurdertim eine Ann-Marie und ich – zusammengesetzt und einen OneShot zu „Coriolis“ gezockt. Unsere Spielrunde wurde dabei auf dem Twitch-Kanal von OrkiG gestreamt, sodass man unserer tollkühnen Crew live zuschauen konnte. Für mich persönlich war das Streamen eine Premiere und es hat so richtig Spaß gemacht. Einen Link zum Video findet Ihr weiter unten.

Doch es soll nicht nur bei einem Video bleiben. Natürlich habe ich während der Spielsitzung eifrig Notizen angefertigt, um daraus später einen entsprechenden Spielbericht schreiben zu können. Dieser liegt nun vor.

Bevor es jedoch losgeht, gibt es an dieser Stelle noch eine kurze Anmerkung:

Der hier geschriebene Bericht ist reine Fiktion. Die komplette Handlung ist frei erfunden. Es handelt sich hierbei um einen Spielbericht zu unserem OneShot „Coriolis“. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Achtung! Akute Spoilergefahr!

Der folgende Spielbericht ist aus der Sicht meines Spielercharakters geschrieben. Es ist deshalb gut möglich, dass der Bericht die Geschehnisse nicht vollständig widerspiegelt. Das ist aber durchaus so gewollt. Mein Spielercharakter kann schließlich nur über die Ereignisse berichten, die er entweder selbst erlebt hat oder die ihm zugetragen worden sind. Dennoch besteht beim Lesen des Spielberichts akute SPOILERGEFAHR! Bitte überlegt es Euch deshalb sehr gut, ob Ihr den Spielbericht wirklich lesen möchtet. Es könnte ja sein, dass Ihr das Abenteuer irgendwann selber noch spielen wollt. Aber natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen! Wenn Ihr Fragen habt, schreibt gern einen Kommentar oder eine E-Mail.

Euer SteamTinkerer


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Unser Raumschiff: Die Narzalus

Mein Name ist Nima Dol-Soufi, Pilot des Raumschiffs Narzalus. Seit nun mehreren Tagen sind wir – Dr. Wana (Captain), Rouya, Samioh, Zebo und ich – unterwegs um eine Fracht an ihren Zielort abzuliefern.

Als Crew waren wir schön öfters unterwegs gewesen und zwischen einigen Mitgliedern gab es immer mal wieder Spannungen, die zu Konfliktsituationen führten. So was blieb bei längeren Reisen nicht aus und hatte uns irgendwie auch zusammengeschweißt.

In der Vergangenheit hatten wir vermehrt Transportaufträge ausgeführt, diese waren stets verdientes Geld gewesen. Schließlich mussten wir ja von irgendwas unseren Lebensunterhalt bestreiten können. Doch dann…

Eine Nachricht von der Foundation: Die Shamza wird vermisst

…bekamen wir eine Nachricht von einem Repräsentanten der Foundation. Dieser teilte uns mit, dass das Raumschiff, auf dem der renomierte Professor Dr. Siyab Dahiljaba war, spurlos verschwunden sei. Das Wiederfinden des Professors sowie der Shamza, war für die Foundation von höchster Priorität. Deshalb bat uns der Repräsentant nach dem Raumschiff zu suchen und herauszufinden, was mit Dr. Siyab Dahiljaba und der Crew geschehen ist. Dafür wurde uns eine beachtliche Belohnung zugesichert.

Unser Captain – Dr. Wana – war mir stets als pflichtbewusster Mensch bekannt gewesen. Deshalb wunderte es mich nicht, dass sie dem Auftrag zustimmte. Insgeheim war ich sogar froh darüber, denn ein wenig Abwechslung konnte nicht schaden. Der Repräsentant der Foundation übermittelte uns die Koordinaten, wo die Shamza letztmalig geortet worden war.

Dann gab Dr. Wana den Befehl und unsere Reise ging los!

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Zwei Tage später: Die Sensoren schlagen aus

Mittlerweile waren zwei Tage vergangen, dass wir unseren Auftrag erhielten. Wir waren den genauen Koordinaten gefolgt, bisher jedoch noch nicht fündig geworden. Doch dann schlugen mit einem Mal die Sensoren der Narzalus aus.

In der Dunkelheit des Alls kam ein merkwürdig aussehendes Objekt zum Vorschein. Eine Raumstation! Anscheinend war die Energie abgeschaltet worden, denn es war kein Licht zu erkennen. Auf Befehl des Captains flog ich näher an die Station heran.

Die Raumstation: Bekannt oder nicht?

Während ich die Raumstation mit der Narzalus umflog, konnte ich Schäden an den Außenwänden entdecken. Spuren von Asteroideneinschlägen, die bei Raumstationen dieser Größe keine Seltenheit waren. Das oberste Stockwerk war weitestgehend gläsernd und bestand aus einer Art Biodrom. Durch die Dunkelheit war uns allerdings nicht möglich genaueres zu erkennen. Ein weitere Erkenntnis war, dass sich das gesamte Objekt um die eigene Achse drehte und dafür ungefähr zwei Minuten benötigte. Interessant war auch die Tatsache, dass der Energiekern noch intakt und lediglich nur heruntergefahren zu sein schien.

Insgesamt besaß die Station vier Luftschleusen, von denen zwei von einer Biomasse beziehungsweise von einem Pflanzbewuchs „befallen“ war. An einer anderen Luftschleuse war ein Raumschiff angedockt, auf dem der Name „Shamza“stand. Das war eine große Überraschung! Wir hatten tatsächlich das verschwundene Schiff gefunden und anscheinend war der Professor und die Crew auf der Raumstation.

Datenabgleich: Royal Dabaran IARS 18. Erbaut vor 146 Jahren als Forschungsstation. Gilt seit 101 Jahren als verschollen/verloren.

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Unsere nächste Aktion: Das Betreten der Raumstation

Auf Befehl des Captains dockte ich Narzalus an die noch verbliebene Luftschleuse an. Das Andockmanöver war nicht das Beste, aber dennoch erfolgreich. Dann besprachen wir das weitere Vorgehen, dabei legte Dr. Wana fest, dass Rouya als ausgebildete Soldatin vorangehen und ich den Rücken der Crew decken sollte. Wir legten unsere Raumanzüge an und machten uns daran die Royal Dabaran IARS 18 zu betreten.

Die Luftschleusentür zur Raumstation konnte Rouya ohne Probleme öffnen. Ein achteckiger Korridor kam zum Vorschein, der in die Dunkelheit führte, und feine Staubpartikel flogen uns entgegen. Rouya betrat den Korridor nicht sofort, sondern rief zunächst den Captain und deutete auf Schriftzeichen, die in der Nähe der Tür zu sehen waren. Dr. Wana versuchte die Schrift zu entziffern, hatte aber keinen Erfolg. Währenddessen schaute sich Rouya einen Helm an, der unweit von ihr entfernt lag. Dieser war unverkennbar Teil eines Raumanzugs gewesen.

Wir schlossen die Luftschleusentür hinter uns und der Sensor zeigte Sauerstoff an. Ich war froh über die Information, nahm umgehend meinen Helm ab und atmete tief ein. Es roch nach verfallener Luft. Dann nahmen, wenn auch eher zöglich, die anderen Crew-Mitglieder ihre Helme ab. Nach einer kurzen Besprechung über das weitere Vorgehen richteten wir unseren Blick in die Dunkelheit, in die der Korridor führte.

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Unser nächstes Ziel: Der Maschinenraum

Es gab mehrere Möglichkeiten, wie wir weiter vorgehen konnten. Der Captain entschied sich jedoch, dass wir zunächst die Energiezufuhr wieder aktivieren und dann weitere Teile der Royal Dabaran IARS 18 untersuchen sollten. Unser nächstes Ziel war also der Maschinenraum.

Vorsichtig gingen wir den Korridor entlang. Dabei stellten wir fest, dass die Wände mit Pflanzen überwuchert waren. Dr. Wana nahm eine Probe und machte einen Datenabgleich. Dieser bestätigte nur, dass es sich um eine biologische Pflanze mit einer hohen Resistenz handelte. Mehr Informationen gab es nicht. Schließlich setzten wir unseren Weg fort. Bei jedem Schritt knirschte es unter unseren Füßen, denn der Boden war von Pflanzen mit knochenartigen Verwachsungen bedeckt.

Als wir den Korridor weiter folgten, entdeckte Samioh in dem Geflecht aus Pflanzen einen Handschuh. Auch dieser war einst Teil eines Raumanzugs gewesen. Zebo befreite den Gegenstand ganz vorsichtig aus dem Pflanzengeflecht. Als er sich diesen genau anschaute, machte er eine erschreckende Entdeckung: Im Handschuh befanden sich die skelettierten Überreste einer Hand! Zebo übergab diese Dr. Wana, die die Überreste nur eines kurzen Blickes würdigte und dann beiseite legte.

Eine Diskussion kam auf, denn das Ganze war sehr suspekt. Irgendwie erweckte die Pflanze eine gewisse Bedrohlichkeit in mir. Dr. Wana hielt an ihrer bisherigen Entscheidung fest, den Energiekern wieder zu aktivieren. Wir gingen weiter.

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Bestätigt: Aktivierung des Energiekerns erfolgreich

Der Korridor führte uns in die unteren Etagen. Überall hingen Rohre und Kabel herum. Dann kamen wir zum Maschinenraum. Dieser war nicht sonderlich spektakulär, doch von hieraus gelangten wir zum Kernreaktor der Raumstation. Nun war das Talent von Zebo gefragt, der sich umgehend an die Arbeit machte. Einen Moment später ging das Licht an. Dr. Wana wollte jedoch, dass das gesamte System wieder aktiviert wurde. Zebo befolgte den Befehl. Dann nahmen wir ein Brummen im Hintergrund wahr. Ein Zeichen dafür, dass die Systeme wieder funktionsfähig waren.

Als Zebo noch eifrig am Tüfteln wahr, vernahmen der Captain und Samioh ein Rascheln. Es hatte den Anschein, dass wir nicht allein hier unten waren. Wurden wir eventuell beobachtet? Rouya und ich erklärten uns bereit, der Sache nachzugehen. Dr. Wana war damit einverstanden und riet uns jedoch zur Vorsicht.

Bestätigt: Wir sind nicht allein

Die Soldatin und ich gingen vorsichtig in die Richtung aus der der Captain und Samioh das Geräusch gehört hatten. Allerdings konnten wir nichts Ungewöhnliches erkennen. Als ausgebildete Soldatin war Rouya das Ganze nicht geheuer. Als sie sich noch einmal umdrehte und die Gegend genauer beobachtete, sah sie mit einem Mal eine humanoide Gestalt. Diese hatte kein Haupthaar und war in der Crew-Uniform gekleidet. Dann verschwand die Gestalt. Ich hatte nichts, aber auch rein gar nichts gesehen. Rouya berichtete mir aber umgehend von ihrer Entdeckung und ich glaubte ihr. Was sollte ich auch sonst tun?

Schnellen Schrittes gingen wir zurück zu unserer Crew und Rouya erzählte Dr. Wana und dem Rest der Crew von unserer Entdeckung. Zebo hatte die Arbeiten bereits erfolgreich abschließen können. Nun war es an der Zeit, dass weitere Vorgehen zu besprechen. Da wir nun wussten, dass es noch weitere Personen auf der Royal Dabaran IARS 18 gab, durften wir nichts überstürzen. Wir entschieden uns als Nächstes die Quartiere aufzusuchen.

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Unser nächstes Ziel: Die Quartiere

Der Weg zu den Quartieren war relativ schnell gefunden und betraten einen großen Raum. Einst musste dieser der Aufenthaltsraum gewesen sein. Heute war er nur noch ein Schatten seiner selbst und überall lag Gerümpel herum. Besonders auffällig war die rote Decke, die an das Licht Dabarans erinnerte. Vom Aufenthaltsraum führten mehrere Gänge zu den einzelnen Unterkünften.

Dr. Wana, Samioh, Rouya und Zebo untersuchten die Räumlichkeiten. Ich hielt es für das Beste, die Stellung zu halten. Sicher war sicher. Nach einer Weile kam Samioh mit einem USB-Stick zurück. Diesen hatte er in einen der Unterkünfte gefunden. Den USB-Stick führte er ins Terminal ein, das sich im Aufenthaltsraum befand. Anstatt wertvoller Informationen ertönte plötzlich Musik. Eine wunderschöne, weibliche Stimme sang etwas in einer mir und den anderen unbekannten Sprache. Die Musik lud förmlich zum Tanzen ein und eher ich mich versah, schnappte sich Samioh auch schon Rouya und begannen zu tanzen.

Dies war für mich der Zeitpunk, ein paar klare Worte zu finden. Wir hatten Wichtigeres zu tun und wahrlich keine Zeit zum Tanzen. Daraufhin machte Dr. Wana eine entsprechende Ansage und Samioh und Rouya beendeten umgehend den Tanz. Eine letzte Überprüfung des USB-Sticks durch Samioh ergab, dass ich ausschließlich Musik darauf befand. Zebo und Rouya machten sich daran, die restlichen Unterkünfte zu durchsuchen.

„Captain!“, hörte ich Rouya plötzlich rufen. Sie hatte einen Hologramm-Würfel in einem der Unterkünfte gefunden. Dr. Wana spielte das Hologramm augenblicklich ab. Es zeigte die Crew der Royal Dabaran IARS 18, die ausgelassen im Aufenthaltsraum feierte. Bis auf eine Unterkunft, in der ein Künstler beziehungsweise eine Künstlerfamilie gelebt zu haben schien, fanden wir nichts weiter.

Wir besprachen das weitere Vorgehen. Schließlich wies uns Dr. Wana an, die Krankenstation aufzusuchen.

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Unterwegs: Eine beängstigende Mitteilung

Auf unserem Weg zur Krankenstation ertönte plötzlich eine Stimme aus Lautsprechern. Unmissverständlich gab uns die Stimme zu verstehen, dass wir sie nicht aufhalten und nicht den gleichen Fehler begehen sollten, wie es die Crew der Shamza getan hatte. Wir schauten uns verwundert an. Nach einer kurzen Debatte setzten wir unseren Weg zur Krankenstation fort.

Unser nächstes Ziel: Die Krankenstation

Die Krankenstation befand sich auf einer oberen Etagen. Unser Weg dort hin verlief ereignislos. Überall an den Wänden waren medizinische Geräte angebracht. Samioh ging schnurstracks zu dem dortigen Terminal. Er wollte darüber prüfen, ob es etwas ungewöhnliches gab. Die Daten zeigten jedoch keinerlei Ungewohntheiten auf.

Währenddessen untersuchten wir den Rest der Krankenstation. Ich blieb dabei immer auf der Hut, denn wer konnte schon sagen, ob das nicht eine Falle war. Nach dem was die Stimme gesagt hatte, war ich umso vorsichtiger geworden. „Hier ist jemand in der Stasekammer!“, rief Zebo. Alle, darunter auch ich, eilten umgehend zu ihm. Ein völlig verängstiger Mann schaute uns im Innern der Stasekammer an. Er war mittleren Alters, hatte graue Haare und trug einen Bart. Eine Diskussion kam auf, ob wir die Kammer öffnen sollten oder nicht. Wir öffneten die sie schließlich.

Zu unserem Erstaunen war der Mann hocherfreut, uns zu sehen. Nach einer kurzen Konversation stellte er sich als Professor Dr. Siyab Dahiljaba vor. Wir hatten ihn gefunden, den Professor! In mir stieg zunächst eine Erleichterung auf, die aber schnell wieder verflog. Denn was der Professor berichtete war alles andere als erfreulich. Laut ihm wurden er und die Crew der Shamza von den Pflanzen angegriffen, als eine Soldatin mit dem Namen Amira auf die Gewächse schoss. Was aus der Crew letztlich geworden ist, konnte uns Dr. Siyab Dahiljaba leider nicht sagen.

Jedenfalls war es an der Zeit für eine genaue Besprechung des weiteren Vorgehens. Mit dem Auffinden des Professors hatten wir einen Teil unseres Auftrags geschafft. Die Diskussion dauert war hitzig und dauerte ein wenig länger. Schließlich waren wir uns einig, dass wir zusammen mit Dr. Siyab Dahiljaba zurück zur Narzalus gehen, die Shamza einsatzunfähig schießen, dann zur Foundation fliegen und dieser von unserer Entdeckung berichten. Hier etwas allein auszurichten, war uns zu heikel.

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Zurück zur Narzalus: Ein Hinterhalt

Rouya ging Vorweg und ich deckte der Gruppe den Rücken. Zu meinem Ärger war ich leider nicht vorsichtig genug. Plötzlich trat eine weibliche Person aus den Schatten und nahm mich sofort in die Zange. Sie hielt mir eine Pistole an den Kopf. Ich konnte nichts machen und spürte wie sich eine Art Panik in mir breit machte. „Hilfe! Nicht schießen! Nicht schießen!“, schrie ich.

Die mir noch unbekannte Person, gab sich als Amira aus. Die Soldatin also, die laut dem Professor auf die Pflanzen schoss. Sie befahl uns, dass wir ihr dabei helfen sollten, die Raumstation und damit die Pflanzen zu zerstören. Dabei wurde ihr Griff immer kräftiger. Samioh verwickelte die Soldatin in ein Gespräch und versuchte sie davon zu überzeugen, die Waffe niederzulegen. Völlig unverhofft senkte Amira ihre Waffe und lockerte den Griff etwas. Dies sah ich als Gunst der Stunde, mich zu befreien.

Ich versuchte mein Bestes, dabei blieb es auch. Meine Aktion war nicht erfolgreich, stattdessen verstärkte Amira den Griff und hielt mir ihre Pistole wieder an die Stirn. Ich schrie panisch auf! Dann ergriff der Captain die Initiative und machte der Soldatin unmissverständlich klar, dass ihr Handeln weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen würde. Die Worte von Dr. Wana fruchteten und Amira ließ mich schließlich los. Schnell brachte ich mich in Sicherheit und rannte ich zu Rouya.

Das Gespräch zwischen dem Captain und der Soldatin entwickelte sich zu einer hitzigen Debatte. Amira war erpicht darauf, die Raumstation zu zerstören. Ich machte unserem Captain meinen Standpunkt klar und blieb bei unserem bisherigen Vorschlag. Die Debatte nahm immer mehr an Schärfe zu. Wie aus heiterem Himmel meinte Zebo plötzlich, dass die Pflanzen zunehmend aktiver werden würden. Anscheinend reichte das Amira aus und packte Zebo.

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Eine Auseinandersetzung: Um Leben und Tod

Die Soldatin hatte allerdings nicht mit dem Widerstand von Zebo gerechnet. So kam es zu einem Kampf. Nach einem Schusswechsel und dem gezielten Schlag von Zebo mit einem großen Schraubenschlüssel fiel Amira zu Boden. Wir hatten den Kampf gewonnen! Die Soldatin lag regungslos da. Eine klaffende Wunde war an ihrem Kopf zu sehen.

Welch ein tragisches Ende, doch die Soldatin wollte es nicht anders. Sie fiel ihrer Besessenheit, die Royal Daraban IARS 18 zu zerstören, zum Opfer. So hart es auch klingen mag, aber ich trauerte der Frau keine Träne nach.

Zurück zur Narzalus: Wir haben es geschafft

Unser Weg führte uns zur Narzalus zurück. Durch die zunehmende Aktivität der Pflanzen griffen diese vermehrt nach uns. Zwischenzeitlich verzögerte sich unser Rückweg dadurch. Letztlich erreichten wir aber unser Schiff.

Wieder in der Narzalus, zog ich sofort meinen Raumanzug aus und lief zum Steuer. Auch die anderen Crew-Mitglieder besetzten ihre Posten. Dann gab Dr. Wana den Befehl zum Abdocken. Ich vollbrachte ein glanzvolles Manöver und brachte die Narzalus so in Position, dass Rouya mit den Schiffskanonen die Shamza einsatzunfähig schießen konnte. Dann ging unserer Reise zur Foundation. Schließlich mussten wir einen Professor zurückbringen…

Das Abenteuer war geschafft! Die Foundation war allerdings nicht sehr erfreut darüber, dass wir die Shamza nicht in Sicherheit bringen konnten. Deshalb bekamen wir nur einen Teil der Belohnung. Zum Abschluss bekamen wir die Information, dass eine unbekannte Pflanzenart auf Dabaran gesichetet wurde und den Planeten „überwucherte“.

Spielsystem: Coriolis, Verlag: Modiphius (englisch)

Interesse an Coriolis geweckt? Das Grundregelwerk bekommt Ihr unter anderem hier.

Und hier geht es direkt zum Video.

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